Die Vogelmiere ist vitamin- und mineralstoffreicher als herkömmlicher Blattsalat und ideal für eine Diät geeignet

Kein Unkraut, sondern eine nützliche Nahrungs- und Heilpflanze - Die Vogelmiere
Wenn Dir dieser Beitrag gefällt, freue ich mich wenn Du ihn teilst...

Die Vogelmiere ist eine sehr häufig vorkommende Wildpflanze, die sich in Deutschland an nahezu jeder Waldlichtung, Wiese oder auch in Buschlandschaften finden lässt. Sie ist derart vielfältig in ihrer Erscheinung und dabei äußerst robust an ihre Umgebung angepasst, sodass sie selbst kleinste Nischen in den Städten erobert. Auch ist sie Jahr für Jahr eine der ersten Pflanzen, die schon bei geringster Wärmeentwicklung direkt nach dem Winter die ersten frischen Triebe zeigt und sich auch sofort über jede freie Ackerfläche ausbreitet. Bei der häufig als Unkraut bezeichneten Vogelmiere handelt es sich um eine hervorragende und vitalstoffreiche Salatpflanze, die erhebliche Mengen an Mineralstoffen und vor allem Vitaminen enthält und die gewöhnlichen Blattsalatsorten wie z.B. Kopfsalat oder Eichblatt dabei bei Weitem übertrifft. Die Vogelmiere ist inklusive ihrer Blüten vollständig essbar.

Die Vogelmiere als Alternative zu gewöhnlichen Blattsalaten beim Abnehmen?

Die meisten Wildpflanzen bzw. Wildkräuter sind den modernen Zuchtformen in Sachen Mikronährstoffen überlegen. Zudem kann es schnell langweilig werden immer nur Kopfsalat, Eichblatt und Eisbergsalat bei den meisten Diäten zu verwenden. Zwar gibt es auch hier noch wesentlich gesündere und nährstoffreichere Alternativen wie z.B. den Feldsalat den man ebenfalls vor allem zur Saison leicht im Supermarkt kaufen kann, doch sind die fast ganzjährig zu sammelnden und vor allem gleichzeitig auch noch kostenlosen Wildpflanzen wie die Vogelmiere sowohl eine willkommene und schmackhafte Abwechslung, als auch eine Bereicherung für die Versorgung mit Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen in der Ernährung.


Nährwerte, Inhaltsstoffe und Kalorien der Vogelmiere

Mit nur um die 10 Kalorien pro 100 Gramm frischer Vogelmiere ist selbst bei sehr hohen Verzehrmengen eine Gewichtzunahme ausgeschlossen. Ein Kilo der Vogelmiere hat somit nur ca. 100 Kalorien. Eine Menge die kaum jemand verzehren kann. Zwar liegt die Kalorienzahl ähnlich im Bereich der anderen Salatsorten, jedoch übertreffen die Mikronährstoffe diese Arten oft bei Weitem. Vor allem enthält die Pflanze folgende Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente:


Vitamine:

  • Vitamin C (200 Gramm frische Vogelmiere können den Tagesbedarf an Vitamin C problemlos decken)
  • Vitamin K
  • Vitamin A (Vorstufe)
  • Folsäure
  • weitere B-Vitamine

 Mineralstoffe:

  • Kalzium
  • Kalium (Kaliumreich)
  • Magnesium
  • Phosphor

Spurenelemente:

  • Eisen (250 Gramm können den Tagesbedarf erfüllen)
  • Selen
  • Zink
  • Silizium
  • Kupfer
  • Mangan

Kategorie und Zubereitungsart sowie weitere Hinweise zu diesem Lebensmittel

  • Für folgende Ernährungsarten geeignet: Omnivore (Allesesser), Vegetarier sowie Veganer
  • Verzehr- und Zubereitungsart: Ideal lässt sich die Vogelmiere zu verschiedenen Salaten oder kalten Speisen sowie als Deko für Platten servieren. Kurz gekocht kann sie aber auch als Einlage für Suppen oder als Ergänzung für ein Gemüsebett genutzt werden.
  • Hinweis: Die Vogelmiere zählt nicht nur als Speisepflanze, sondern wird auch zu den Heilkräutern gezählt. Sie wirkt Harntreibend und wird traditionell auch gegen Erkältungen und als stärkende Heilpflanze eingesetzt. Sie ist reich an wissenschaftlich gut erforschten Saponinen, Gerbstoffen und ätherischen Ölen, die zudem einen positiven Beitrag für die Verdauung leisten können. Vogelmiere sollte unbedingt nur an natürlichen Wiesen, Waldlichtungen oder in abgelegenen Naturlandschaften gesammelt werden. Aufgrund der Schadstoffbelastung sollten insbesondere Straßen und Industriegebiete sowie stark genutzte Ackerflächen unbedingt gemieden werden!

Fazit:


Die Vogelmiere gehört zu den Wildkräutern, die man bereits ab Februar, spätestens Anfang März in vielen Gebieten reichlich finden kann. Ab April und Mai ist sie bis in den späten Herbst hinein in rauen Mengen sehr leicht zu finden. Die Pflanze ist dabei sehr schnittverträglich und wächst innerhalb kürzester Zeit wieder nach. Sie ist zudem ein guter Bodenverbesserer, hält die Erde feucht und zeigt sehr gut die Stickstoffmenge und Fruchtbarkeit eines Bodens an auf der sie gedeiht. Man kann anhand der Erscheinung der Pflanze sehr viel über ihre Umgebung und dessen Fruchtbarkeit erfahren.

Zum Thema weiterführende Informationen und zusätzliche interessante Beiträge:



Wenn Dir dieser Beitrag gefällt, freue ich mich wenn Du ihn teilst...
Über Marco Eitelmann 15 Artikel
Ich schreibe hier über Lebensmittel, die sowohl zum Abnehmen als auch zum Zunehmen geeignet sind. Wichtig ist es mir dabei, dass es sich um gesunde und vitalstoffreiche sowie natürliche Nahrung handelt. Statt nur zu beschreiben für welchen Zweck sich ein Lebensmittel eignet, ist mir die Angabe der wichtigsten Makro- sowie Mikronährstoffe und die Besonderheiten der einzelnen Nahrungsmittel ebenfalls wichtig. Es soll darum gehen, über natürliche Lebensmittel eine gesunde Gewichtsregulation zu ermöglichen und nicht um die Unterstützung des gesellschaftlichen Abnehm-Wahnsinns und dem Streben nach dem perfekten Gewicht!

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*